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Bauamt der Nationalparkgemeinde Malta

 

Info aus dem Bauamt

 

 

Mit Wirkung ab 1.Oktober 2012 wurde die Kärntner Bauordnung (K-BO), die Kärntner Bauansuchenverordnung (K-BAV) sowie auch die Kärntner Bauvorschriften (K-BV) geändert.

 

Seitens der Baubehörde wird auf nachstehende Änderungen auszugweise und zusammenfassend als Information hingewiesen.

 

Für bewilligungspflichtige Bauvorhaben (§ 6 K-BO):

  • Sofern es sich nicht um ein bewilligungsfreies Vorhaben nach § 7 der Kärntner Bauordnung 1996 handelt, bedarf einer Baubewilligung:
  • die Errichtung von Gebäuden und sonstigen baulichen Anlagen;
  • die Änderung von Gebäuden und sonstigen baulichen Anlagen;
  • die Änderung der Verwendung von Gebäuden oder Gebäudeteilen, sofern für die neue Verwendung andere öffentlich-rechtliche, insbesondere raumordnungs-rechtliche Anforderungen gelten als für die bisherige Verwendung;
  • der Abbruch von Gebäuden, Gebäudeteilen, sonstigen baulichen Anlagen oder Teilen von solchen;
  • die Errichtung und die Änderung von zentralen Feuerungsanlagen mit einer Nennwärmeleistung über 50 kW, hinsichtlich der Etagenheizung jedoch nur dann, wenn sie mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen betrieben werden.

 

  • Die Erteilung der Baubewilligung ist schriftlich bei der Behörde zu beantragen. Behörde erster Instanz ist in Angelegenheiten, die zum eigenen Wirkungsbereich der Gemeinde gehören, der Bürgermeister und in Angelegenheiten, die nicht zum eigenen Wirkungsbereich der Gemeinde gehören, die Bezirksverwaltungsbehörde.

 

    • Bauantrag (1-fach und vom BauwerberIn unterschrieben) hat Art, Lage und Umfang des Vorhabens zu enthalten. Dem Antrag auf Errichtung von Gebäuden und sonstigen baulichen Anlagen sind der Lageplan, der Bauplan und die Beschreibung anzuschließen.

 

  • Baubeschreibung (2-fach und vom Planverfasser unterschrieben) hat zu enthalten:
  • die Erläuterung des Vorhabens;
  • die Größe des Grundstückes, auf dem das Vorhaben errichtet werden soll;
  • die Größe der überbauten Fläche;
  • die Größe des Brutto-Rauminhaltes;
  • die Bruttogeschoßflächenzahl (das Verhältnis der Summe der Brutto-Grundrissflächen oder der nach dem Bebauungsplan maßgeblichen Flächen zu der gemäß lit b angegebenen oder nach dem Bebauungsplan maßgeblichen Quadratmeterzahl) samt deren Ermittlung;
  • die Angabe des Fluchtniveaus;
  • die Angabe der Gebäudeklasse;
  • die Angabe der Wärmedurchgangskoeffizienten – U-Werte – der außen-liegenden Bauteile, der erdberührenden Bauteile und der Bauteile zu unkonditionierten Gebäudeteilen;
  • die Art der Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Stromversorgung und Energiebereitstellung (insbesondere Heizung, Warmwasser und Kühlung);

 

  • Baupläne (2-fach und vom Planverfasser, Eigentümer/Bauwerber unterschrieben)
  • sind im Maßstab 1:100 auszuführen
  • und haben die Beurteilung des Vorhabens erforderlichen Grundrisse, Schnitte und Ansichten sowie ablesbare Bemaßungen zu enthalten. Die Schnittführung ist so zu wählen, dass die Höhenentwicklung des Vorhabens ablesbar ist.
  • die Höhenlage des angrenzenden Geländes – bei beabsichtigten Veränderungen auch die Höhenlage des projektierten Geländes

 

  • Anrainerverzeichnis (1-fach mit angeführten Parzellen und Namen mit Anschrift).  Neu: Bei allen Anträgen auf Erteilung einer Baubewilligung ist, bezogen auf die angrenzenden oder jene Grundstücke, die vom Baugrundstück höchstens 15 m entfernt sind, ein Verzeichnis der Eigentümer (Miteigen-tümer) mit Angabe der Wohnadresse und erforderlichenfalls ein Ver-zeichnis der Wohnungseigentümer gemäß § 23 Abs. 2 lit. b KBO 1996 mit Angabe der Wohnadresse anzuschließen.

 

  • Energieausweis im Sinne des § 43 der Kärntner Bauvorschriften. (Dieser ist sowohl in Schriftform als auch in elektronischer Form zu übermitteln)

 

  • Genauer Lageplan 1-fach, Maßstab 1:500 und
  • mit eingezeichneten Abstandsflächen gemäß § 5 der Kärntner Bauvorschriften mit Bemaßung sowie die Bemaßung der Abstände zu den Grundstücksgrenzen;
  • die Nordrichtung;
  • die Grenzen des Grundstückes, auf dem das Vorhaben ausgeführt werden soll, und die Ansätze der Grenzen der unmittelbar angrenzenden Grundstücke;
  • die Nummern der Grundstücke nach lit. c samt Angaben der Katastralgemeinde, bei Straßen ist neben der Grundstücksnummer auch deren Bezeichnung anzuführen;
  • vorhandene bauliche Anlagen auf den Grundstücken nach lit. c, wobei bei bestehenden Gebäuden, die auf demselben Grundstück liegen, auch die Abstandsflächen (§ 5 der Kärntner Bauvorschriften) dieser bestehenden Gebäude darzustellen sind;
  • die Angabe der Höhe des Erdgeschossfußbodens bezogen auf die absolute Höhe oder auf einen angegebenen Fixpunkt;
  • die Darstellung der Anlagen für die Wasserversorgung und Abwasser-beseitigung;

 

  • Grundbuchsauszug (1-fach), der nicht älter als drei Monate sein darf, oder
  • eine Urkunde, auf Grund derer das Eigentum im Grundbuch einverleibt werden kann und der Antrag auf grundbücherliche Einverleibung des Eigentumsrechtes beim zuständigen Grundbuchgericht bereits eingebracht wurde, oder
  • ein Nachweis über einen außerordentlichen Eigentumserwerb, etwa durch Zuschlag bei einer Zwangsversteigerung, durch Einantwortung im Erbwege, Ersitzung oder Enteignung.

 

Von der Antragstellung bis hin zu der rechtsgültigen Baubewilligung ist mit einer Dauer von bis zu 6 Monaten, in Ausnahmefällen auch länger zu rechnen.

Die Dauer der Verfahren hängt im Wesentlichen von den vorgelegten Unterlagen (Vollständigkeit) und der rechtlichen Voraussetzung (wie z.B. Widmung, Gefahrenzone etc.) ab. Die Baubehörde ist aber bemüht, Anträge so rasch als möglich zu erledigen.

Mit der Ausführung eines bewilligungspflichtigen Vorhabens darf erst mit dem Eintritt der Rechtskraft der Baubewilligung begonnen werden.

Baubeginn und Bauvollendung sind der Baubehörde schriftlich mitzuteilen. Der Bauvollendungsmeldung sind die Bestätigungen gemäß § 39 Abs. 2 K-BO 1996 anzuschließen.

 

 

Bewilligungsfreie aber mitteilungspflichtige Vorhaben gemäß § 7 der K-BO sind zum Beispiel:

 

  • Die Errichtung, die Änderung und der Abbruch von Gebäuden bis zu 25 m² Grundfläche und 3,50 Meter Höhe.
  • Die Errichtung, die Änderung und der Abbruch von Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen bis zu 40 m².
  • Die Errichtung, die Änderung und der Abbruch von baulichen Anlagen, die der Gartengestaltung dienen, wie etwa Pergolen, in Leichtbauweise, bis zu 40 m² Grundfläche und 3,50 Meter Höhe.
  • Die Errichtung, die Änderung und der Abbruch von Einfriedungen in Leichtbauweise bis zu 1,50 m Höhe.
  • Die Errichtung, die Änderung und der Abbruch einer überdachten Stellplatzes pro Wohngebäude bis zu 40 m² Grundfläche und 3,50 Meter Höhe, auch wenn dieser Zubau zu einem Gebäude ausgeführt wird.
  • Die Errichtung, die Änderung und der Abbruch von Terrassenüberdachungen bis 40 m² Grundfläche und 3,50 Meter Höhe, auch wenn dieser als Zubau zu einem Gebäude ausgeführt wird.

 

Diese Vorhaben sind vor dem Beginn ihrer Ausführung der Behörde schriftlich mitzuteilen. Die Mitteilung hat den Ausführungsort einschließlich der Katastralge-meinde, der Grundstücksnummer und eine kurze Beschreibung des Vorhabens zu enthalten.

 

Bei der Umsetzung von mitgeteilten Bauvorhaben, wird der Bauwerber darauf hingewiesen, dass dies der Kärntner Bauordnung sowie den Kärntner Bauvorschriften und dem Flächenwidmungs- und Bebauungsplan der Gemeinde Malta entsprechen muss.

Auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 3,0 m zur Nachbargrundstücksgrenze gemäß der Kärntner Bauvorschriften wird hingewiesen.

Für Einfriedungen und sonstige bauliche Anlagen z.B.Zaun entlang von öffentlichen Wegen und Strassen sind auch die Bestimmungen des Kärntner Straßengesetzes einzuhalten. (Abstände zu öffentlichen Strassen) Wir ersuchen in solchen Fällen um Kontaktaufnahme mit der Gemeinde.

 

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